5360 St. Wolfgang im Salzkammergut

Die Angelfischerei in Österreich ist weit mehr als nur ein Hobby:
Sie ist eine tief verwurzelte Tradition, ein wesentlicher Beitrag zum Naturschutz und ein verbindendes Element zwischen Menschen und Natur. Mit rund 690.000 Menschen, die laut einer Studie des ÖKF Fish-Life zumindest einmal im Jahr zur Rute greifen, ist sie eine bedeutende Freizeitaktivität.

Hüter der Gewässer und Artenvielfalt:
Die österreichischen Angler sind nicht bloß Entnehmer, sondern primär Heger und Pfleger. Durch gezielte Maßnahmen, wie die Renaturierung von Uferbereichen, den Schutz bedrohter Fischarten und die nachhaltige Bewirtschaftung, leisten Vereine einen unschätzbaren Beitrag zum Erhalt aquatischer Lebensräume. Nachhaltige Angelfischerei bedeutet in Österreich, die Bestände für zukünftige Generationen zu sichern.

Ruhepol und Naturerlebnis:
In einer hektischen Welt bietet das Fischen an den kristallklaren Seen, Gebirgsbächen und großen Flüssen Österreichs – von der Donau bis zum Attersee – einen notwendigen Ausgleich. Es ist die Kunst des Innehaltens, das Beobachten der Natur und das bewusste Erleben der Umwelt, die das Angeln zu einer Quelle der Ruhe und Kraft macht.

Regionale Wertschöpfung und Ehrenamt:
Die Angelfischerei ist ein starker Wirtschaftsfaktor, insbesondere im ländlichen Raum. Sie stärkt den Tourismus und unterstützt lokale Strukturen. Zudem ist das Ehrenamt in den Fischereivereinen tragend; Tausende Stunden werden in Gewässerbetreuung, Jugendarbeit und Wissensvermittlung investiert.

Einzigartige Kulinarik:
Ein in Freiheit gewachsener, nachhaltig gefangener Fisch ist ein wertvolles, gesundes und regionales Lebensmittel. Die Angelfischerei ermöglicht den bewussten Konsum, fernab von industrieller Massenproduktion.

Angeln verbindet:
 Es ist ein Sport, der von der Jugend bis ins hohe Alter ausgeübt werden kann und oft über Generationen weitergegeben wird. Es fördert Geduld, Verantwortung und den Respekt vor dem Lebewesen Fisch.
Die Angelfischerei in Österreich ist ein unverzichtbarer Teil unserer Kulturlandschaft, der Ökologie und der sozialen Gemeinschaft. Sie verdient Anerkennung als nachhaltige Freizeitgestaltung, die Naturgenuss mit Naturschutz verbindet.